Den günstigsten Preis für ein Produkt finden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit im Internet.
Die Internetshops haben geringere Kosten als ein normales Geschäft und deshalb meist auch den niedrigeren Preis.
Es gibt allerdings auch Ausnahmen, denn die normalen Geschäfte haben von Zeit zu Zeit auch mal Produkte im Angebot, die sie selbst im Internet nicht so günstig finden. Außerdem ist ein großer Nachteil beim Onlineshopping die anfallenden Versandkosten, die im Schnitt so ca. 5 – 8 Euro betragen.
Daher sollte man Kleinkram mit ganz niedrigerem Wert lieber in den Geschäften kaufen.
Wenn alles für das Onlineshopping sprechen sollte, dann sollten sie zuerst die Preise der verschiedenen Onlineshops für ihr Produkt vergleichen. Zum Glück gibt es dafür Internetseiten, die einem übersichtlich die Preise der verschiedenen Anbieter anzeigen.
Meine Favoriten dafür sind:
www.geizhals.at
www.idealo.de
www.preissuchmaschine.de
www.dooyoo.de
www.ciao.de
Es gibt selbstverständlich noch weitere Seiten, aber das sind wohl die, die sich für mich bewährt haben.
Nach Eingabe des gesuchten Produktes, erhalten sie eine Liste der Onlineshops, die ihr Produkt anbieten dem Preis nach aufsteigend gelistet. Sie sollten außerdem noch die Versandkosten der einzelnen Anbieter vergleichen. So kann es sein, dass ganz oben ein Anbieter steht, der das Produkt 3 Cent günstiger anbietet als der zweite auf der Liste, jedoch mit 2 € höheren Versandkosten.
Wenn sie jetzt einen Blick darauf werfen zu welchem Preis ihr gewünschtes Produkt nun bei eBay angeboten wird, werden sie meist feststellen, dass sie einen günstigeren Preis gefunden haben.
Ebay raten ich ihnen nur wenn sie einen Artikel erwerben wollen, bei dem keine große Nachfrage herrscht oder bei Auktionen. Von Sofort-Kauf kann fast nur noch abraten, weil sie halt durch solche Preissuchmaschienen an einen günstigeren Preis geraten.
Natürlich gibt es auch da Ausnahmen.
An sich sollte man mit jedem Produkt so einen Preisvergleich durchführen.
Es bleibt aber einem selber überlassen ob man nun 5 mal ein Paar Schuhe online bestellen will bis man die passenden erhalten hat – denn so was kann unter Umständen viel Zeit und Nerven kosten.
Was man auf jeden Fall beim Onlineshopping wissen/ tun sollte, ist:
1. Preise vergleichen!
Benutzen sie dazu einfach Preissuchmaschinen, die ihnen den günstigsten Anbieter für ihr Produkt anzeigen.
www.geizhals.at
www.idealo.de
www.preissuchmaschine.de
www.dooyoo.de
www.ciao.de
Sind die von mir verwendeten Preissuchmaschinen, die sich schon bewährt haben und nicht nur eine davon, sondern am besten mit jeder Seite einmal vergleichen!
2. Nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Versandkosten achten!
Es kommt ab und zu vor, dass der günstigste Anbieter höhere Versandkosten hat als z.B. der zweit- oder der drittgünstigste Anbieter und sie bei diesem somit insgesamt mehr bezahlen würden.
3. Zahlungsart beachten.
Wie würden sie gerne ihr Produkt bezahlen? Auf Rechnung? Mit Kreditkarte? Vorkasse?
Nicht jeder Anbieter hat alle gängigen Zahlungsmethoden. Die sicherste für den Käufer ist wahrscheinlich auf Rechnung die gängigste und günstigste Zahlmethode dagegen beim Onlineshopping ist Vorkasse.
Bei Vorkasse muss man den fälligen Betrage im Voraus dem Anbieter überweisen. Nachdem dieser das Geld erhalten hat, schickt er die Ware an sie raus. Dabei sollte man wissen, dass nachdem sie das Geld dem Anbieter überweisen haben, sie es nicht mehr zurückholen können.
Wenn sie auf Lastschrift etwas bestellen und sich den fälligen Betrag von ihrem Konto abziehen lassen, können sie ihr Geld im Fall der Fälle wieder zurückholen, müssen aber ihre Kontodaten dem Anbieter übermitteln, wovor sich die meisten allerdings fürchten.
4. Rückgaberecht, Retourwaren und Versandkosten
Wenn sie mal mit dem bestellten Produkt nicht zufrieden sein sollten, haben sie auch beim Onlinekauf die Möglichkeit die Ware 14 – 30 Tage nach erhalt dem Anbieter wieder zurück zu schicken und erhalten ihr Geld zurück.
Nun ist es so, dass man bei Bestellungen bis 40 € die Versandkosten für das zurückschicken selber übernehmen muss.
Bei Bestellungen mit einem Warenwert von über 40 Euro hat der Verkäufer die Versandkosten in diesem Fall zu tragen. Doch fast immer ist es so, dass sie die Versandkosten zuerst übernehmen und der Verkäufer ihnen diese zurückerstattet, nachdem sie ihm die Kosten dafür nachgewiesen haben (Kopie der Quittung).
5. Rechnen!
Wenn man es nicht nur günstig, sondern am günstigsten haben will, muss man meist viel Rechnen, vor allem bei größeren Bestellungen (viele Artikel).
Denn wenn man den günstigsten Anbieter A für das eine Produkt gefunden hat, ist bei zweiten Produkt der Anbieter A vielleicht der mit dem höchsten Preis und Anbieter B hat den niedrigsten.
Man kann selbstverständlich beide Artikel beim günstigsten Anbieter bestellen, muss dann aber auch 2 x Versandkosten bezahlen. In so einem Fall sollte man dann vielleicht nachrechnen, ob es nicht günstiger wäre beide Artikel bei Anbieter A, Anbieter B oder vielleicht sogar Anbieter C, der zwar weder bei dem einen oder dem anderen Artikel den niedrigsten Preis hatte, aber zusammengerechnet und mit nur einmal Versandkosten dann doch zum günstigsten Anbieter wird.
Nun können sie sich sicherlich vorstellen, dass sie ein sehr großer Aufwand werden kann, wenn man z.B. 10 Artikel hat. Da kann man schon sehr viel Zeit ins rumrechnen reininvestieren.
Hat man das erst mal bewältigt kommen vielleicht noch Sonderaktionen der einzelnen Anbieter dazu wie z.B. Versandkostenfreie Lieferung ab 50 € oder 2 % Rabatt ab einem Bestellwert von 100 € oder einen 10 € Gutschein, den man für einen bestimmten Anbieter hat…
Dabei sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Man sollte sich klar sein, dass man keine 3 Stunden rechnen sollte um vielleicht 30 Cent zu sparen. Es sei denn man hat wirklich nichts zu tun oder würde stattdessen in die Kneipe gehen und dort 10 Euro lassen. Wie schon gesagt, es gibt überall Ausnahmen!